Besteuerung des Konsums nicht der Arbeit
Rechnungsvorlage Juli 2002
Moderne Steuer- und Sozialsysteme braucht das Land
Modern heißt zeitgemäß und das gegenwärtige Steuer- und Sozialsystem ist völlig veraltet und überfrachtet mit Tausenden von zusätzlichen, selbst für Spezialisten nicht mehr durchschaubaren Ergänzungen. Jeder Steuerpflichtige wird zum potentiellen Steuerhinterzieher, ob er will oder nicht und so wird er auch oft behandelt. Auch das ist mit dem Art. 1 Abs. 1 GG nicht vereinbar.
Hier helfen keine Reförmchen mehr. Hier braucht es etwas völlig Neues und Modernes, der Zeit Angemessenes.
Die indirekten Steuern auf Arbeit und Leistung sind ein Relikt aus den Wachstumsjahren der so genannten Wirtschaftswunderzeiten. Jetzt, wo die Herausforderungen an die Infrastruktur, die Wohnungsfrage nahezu perfekt gelöst sind, gilt es Leistung zu belohnen. Denn Arbeit gibt es in Hülle und Fülle. Über 90% der Bausubstanz ist nach energetischen Gesichtspunkten sanierungsbedürftig.
Die gegenwärtige „Steuer"-Politik steuert uns immer weiter in die Schuldenspirale und direkt in den Staatsbankrott. Siehe hierzu auch den Vortrag zu Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger.
Genauso wichtig wird es sein, dass wir moderne und dementsprechend zeitgemäße Sozial-systeme entwickeln, die sicher stellen, dass Menschen, die keine Arbeit mehr bekommen oder aus Alters- oder gesundheitlichen Gründen keine mehr annehmen können, sich wie Bettler vorkommen. Das ist zutiefst würdelos und mit dem GG Art. 1 Abs. 1nicht vereinbar:
„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
Alleinstehende Mütter sind quasi gezwungen die Erziehung ihrer Kinder zu vernachlässigen um das dringend nötige Kleingeld zu verdienen. Kinder- und Altersarmut sind ein beschämendes Ergebnis einer verfehlten Politik und eines modernen Staatswesens unwürdig.
Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommen
Das Grundeinkommen (BGE) ist ein Aspekt von vielen, der uns durchaus bedenkens- und diskussionswert erscheint und selbst von den Parteien diskutiert wird. Es scheint für viele eine Utopie, obwohl wir ein bedingtes Grundeinkommen bereits als Kindergeld, Krankengeld, Heizkostenzuschuss, Fernsehgebühren-Zuschuss, Rente, Hartz IV etc. haben. Warum wir die Bedingungslosigkeit für so wichtig halten und wie es finanziert werden kann, werden wir im Folgenden erörtern.
Dabei ist Selbstbestimmung durch ein BGE auch nur Mittel zum Zweck. 'Regiere Dich selbst´ dient allein dem Ziel, die aktuellen guten Gefühle zu erhöhen, d. h. mehr Zufriedenheit und Glück zu schaffen.
Dann - sobald es BGE gibt - muss niemand mehr eine Arbeit annehmen, die ihm keinen Spaß verspricht, weil er sie für sinnlos hält!
Dabei ist das BGE nur das "Sahnehäppchen" einer viel weiter reichenden Strukturänderung. Diese besteht in der Verschiebung der Besteuerung von der Arbeit auf den Konsum. Diese einfache, für viele zu einfache Maßnahme, hat enorme Auswirkungen auf die Arbeitsmotivation. Die Besteuerung der Arbeit ist ein Relikt der Vergangenheit, der Selbstversorgungswirtschaft (Subsistenzwirtschaft), da hier nicht genügend Frei-Tausch-Akte (Leistung gegen Geld) durchgeführt wurden. Erst die fortschreitende Arbeitsteilung durch die Industrialisierung ab dem 19. Jahrhundert eröffnet diese Möglichkeit. In Form der Mehrwert-, Benzin- und sonstiger Konsumsteuern werden diese bereits jetzt erhoben. Nur der Freie Tausch ermöglicht diesen Mehrwert für beide Tauschpartner. Technik und Fleiß schaffen mehr Leistung, aber noch keinen Mehrwert. Unabhängig von der gefühlsoptimierenden Leistungserbringung, die für jeden das Motiv zur Arbeit ist, entsteht der gesellschaftliche Wert erst durch ihren freiwilligen Tausch. Damit wieder deutlich wird, dass nur bereits erbrachte Leistung konsumiert werden kann, wird das Grundeinkommen nur aus tatsächlich vereinnahmter (verdienter) Mehrwertsteuer finanziert. Stellt Euch vor, in der Tagesschau wird täglich die verdiente Mehrwertsteuer gemeldet. Damit kann sich jeder ausrechnen, wie hoch sein Grundeinkommen in zwei Monaten sein wird. Das wird eine ganz spannende Geschichte für alle.
Den meisten Menschen wird nicht bewusst sein, das alle Preise letztlich nur aus Lohn, Gewinn, Sozialabgaben und Steuern bestehen. Die Verschiebung der Besteuerung auf den Konsum wird auf Dauer nicht zu höheren Preisen führen. Ganz im Gegenteil werden die Preise durch die vermehrt erbrachte und auf dem Markt angebotene Leistung tendenziell leicht nachgeben. Das ist ein weiterer Vorteil für alle Menschen, die mit ihrem Einkommen rechnen wollen (müssen?).
Jetzt sind wir an dem Punkt, den die meisten Menschen für den Entscheidenden halten. Wie finanzieren wir das BGE?
Das Bruttosozialprodukt beträgt z. Zt. ungefähr 2,4 Billionen € im Jahr. Davon fließen heute etwa 1/3, d.h. 800 Milliarden in den Sozialbereich. Teilen wir diese 800 Mrd. durch 80 Mio. Bürger, erhalten wir 10.000 € pro Jahr, sprich´ 830 € pro Person und Monat. Dies entspricht in etwa dem Hartz IV-Satz für eine allein lebende Person. Außerdem stehen uns weitere Milliarden aus eingesparten Verwaltungs-Strukturen zur Verfügung. Die Ämter sind heute ein erheblicher Kostenfaktor. Wenn wir BGE haben, entfallen die meisten Ämter und erst recht Formulare, Formulare, Formulare...
Von Finanzierungsproblemen bleibt auch nichts übrig.
Des Weiteren wird die Entlastung der Löhne (keine Steuern und Sozialabgaben) zu einem enormen Leistungsschub führen. Die Einsparungen in der Verwaltung der Betriebe wird die Exportpreise erheblich senken und unsere Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.
Damit ist die Kreditkrise auch gleich erheblich entschärft, haben doch die Kreditnehmer ca. 50% mehr Netto vom Brutto, also genug Geld, um ihre Raten zu bezahlen.
Wir brauchen kein Konjunkturprogramm mehr auf Pump. Welcher Vater, welche Mutter bestiehlt ruhigen Gewissens die eigenen Kinder? Unsere im Denken vergangener Zeiten gefangenen Alt-Abgeordneten tun das leider. Das Willi-Weise-Projekt tritt an, den Parteien dabei zu helfen, unsere schöne Welt angenehmer zu machen. Ja, wir können das.
Dieser kurze Abriss wird jeden Selbst-Denker zu weiteren Überlegungen und Betrachtungen führen. Bei Fragen stehen die Experten der Wählergemeinschaft Willi Weise zur Verfügung.
Jetzt ist es an jedem selbst, ob er weiter sich und seine Kinder bestehlen lässt, oder etwas tut. Es ist dieses Mal so einfach: Mit der Zweitstimme die UNABHÄNGIGE wählen und mit der Erststimme das Neue in den Bundestag holen. Die Erststimme dem Namen geben, der das Kennwort WählergemeinschaftWilli Weise- Unabhängige auf dem Wahlzettel ( ganz Unten) stehen hat. Das bekommt jeder hin.
Willi Weises Gedanken
(eigentlich täglich neue Spalte, aber diesen Text lassen wir mal eine Weile wirken):
"S c h w e s t e r E u r o" kann es richten.
Angenommen die Regierung beschließt vernünftigerweise, alle Gering-Einkommen - wie zum Beispiel Renten, Bafög, Hartz - auf 1500,- Euro pro Monat aufzustocken. Wäre dann die heiß ersehnte Binnen-Nachfrage nicht großartig gesichert? JA, denn wer lediglich 1500 Euro im Monat zur Verfügung hat, gibt das Geld auf jeden Fall aus! Der kann Geld nicht horten und verleihen.
Wunderbar, denn durch Nachfrage leeren sich die Regale, und sie müssen dann wieder gefüllt werden. Das bedeutet Arbeit - überall muss neu produziert werden. Dadurch entstehen reichlich Arbeitsplätze! Staat, Länder, Kommunen kommen dann zu großen Steuereinnahmen, denn wenn eingekauft und produziert wird, fließen auch die Steuern kräftig. Richtig?
Wir sehen: So eine kleine vernünftige Maßnahme, verändert die Welt von Grund auf. Warum sollte die Regierung solch eine Maßnahme dem an Mangel und fehlenden Arbeitsplätzen leidenden Volk verweigern? Wenn den Banken mit 100 Milliarden und noch einmal 100 Milliarden geholfen wird - und den Griechen mit 125 Milliarden, warum dann nicht auch unseren Menschen in Not?
HALT, wenn wir die 1500,- Euro mit dem üblichen zinsgierigen "Bruder Euro" auszahlen, kassieren wieder die Superreichen - wie bisher. Schauen Sie links in den Haupttext, dann erfahren Sie von den 420 Milliarden Euro pro Jahr - 420 Milliarden - , die wir alle für die mitleidlosen Geldverleiher aufbringen müssen. Jahr für Jahr. Auch der Staat ist so doof, Milliarden Euros Zinsen an die Reichsten zu zahlen. Bringen wir jedoch parallel zum zinsgierigen "Bruder Euro" eine "Schwester Euro" heraus, die statt Zinsbelohnung mittels einer Benutzungsbebühr von 0,5% im Monat funktioniert, rollt das Geld 1. von Hand zu Hand und spart uns 2. gigantische Summen an Zinszahlungen (siehe Haupttext links). "Schwester Euro" nämlich, von Zinslasten frei, kann der Staat, der Souverän über alles, einfach drucken! Na klar, wir machen "Schwester Euro", also das bedruckte Papier durch unsere Arbeit wertvoll! Ganz genau so läuft das mit "Bruder Euro" bisher auch. Oder was dachten Sie, woher "Bruder Euro" seinen Wert bekommt? Nur durch unsere harte Arbeit! Die bunten Euros blieben einfach Papier ohne Kaufkraft, wenn die Völker nicht durch fleißige Arbeit Werte schaffen würden. "Bruder Euro" wäre ohne die großartige Arbeitsleistung der Völker weniger Wert als Klopapier. Geld zu drucken, ist keine Kunst, aber ihm Kaufkraft zu geben, das können nur die Völker!! Die Notenbanken verteilen lediglich Papierfetzen und wir geben diesen Papierschnipslen durch unsere Arbeit Kaufkraft. Wir sind die Genies, nicht die Sprüchemacher im feinen Anzug mit Chauffeur.
Mit "Schwester Euro" wächst unsere Bedeutung. Bei "Schwester Euro" funktioniert die Vermögensbildung völlig anders als bisher: Weil durch die Abnutzungsgebühr von 0,5% im Monat (6% im Jahr) 1. solches Geld immer wieder zum Volk zurückkehrt und 2. absolut sicher jede Inflation verhindert. Denn wo jedes Jahr 6% als Abnutzungsgebühr (oder auch Benutzungsgebühr) abgeschöpft werden, kann sich die Geldmenge nicht "aufblähen" (was" Inflation" heißt). Dann sind wir diese Geißel auch gleich los! Denn wo die Geldmenge kleiner wird, bleiben die Preise automatisch stabil! Was für eine vernünftige Welt könnten wir haben.
Das Schönste: Die Superreichen haben bei "Schwester Euro" keine Chance mehr, Geld aus Geld zu machen. Geld gibt es nicht mehr für Geld, sondern nur noch für Arbeit. Zu unserem bisherigen Einkommen bleiben zusätzlich die 420 Milliarden in unsere Taschen (siehe Haupttext links).
Wer solche vernünftigen Zustände möchte, sollte dem Willi-Weise-Projekt helfen: 5,- Euro als Spende zu opfern, ist die reine Selbsterhaltung. Richtig? Dann tun Sie es doch, denn das Willi-Weise-Büro braucht ein paar Kröten für Internet, Papier, Telefon, Porto, Miete. Wir können uns nicht an Staatsgeldern bedienen, sondern erhalten dieses Projekt durch private Opfer. Bei uns gibt es keine Reichen. Wir von Willi Weise arbeiten 100% ehrenhalber und sind als gemeinnützig anerkannt - also spendenberechtigt (siehe unten).
Denken Sie nach: Der Staat zieht uns allen laufend Tausende aus der Tasche - und da würden wir bei 5,- Euro - die wir für uns selbst einsetzen - die "Vertrauensfrage" als Ausrede bringen?
..........................................................
Wer die Irrwege unserer heutigen Geldordnung durchschauen und Hoffnung schöpfen möchte, findet in einer außergewöhnlichen Schrift, die seit 1974 herumgereicht wird (Auflage inzwischen 13 000 Exemplare), Erstaunliches über die "Verwandlung der Menschheit von der Raupe in den Schmetterling". Siehe www.gruenesland.net
Spenden für das gemeinnützige Kuratorium Neue Demokratie, Berlin (Initiator des Willi-Weise-Projekts) sind steuerlich absetzbar.(bis 200,- Euro ohne Spendenquitttung absetzbar - siehe unten) Banküberweisung an Kuratorium Neue Demokratie, Berlin ("Willi-Weise-Projekt")
Konto 401 0651 200, BLZ 430 609 67, GLS-Bank Bochum oder
Konto 550 096 104, BLZ 100 100 00, Postbank Berlin IBAN DE, BIC